Werner Engelmann
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                     Zur Diskussion

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 Thema:

                 Rollenklischees hinterfragen

                   - Ist Gendern die Lösung?

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Ordnung: letzter Kommentar zuerst, Bezug direkt darunter

 

 

Hinweis:   

Dieses Diskussionsforum dient der sachlichen Auseinandersetzung mit der Problematik. 

Es beabsichtigt eine vertiefte Einsicht in die Komplexität des Problems wie auch in ideologische Vorgaben sowie Auswirkungen des Konzepts des "Genderns". Dazu gehört insbesondere die in diesem Konzept angelegte Spaltung der Sprachgemeinschaft, die durch Polemik von beiden Seiten noch vertieft wird.

 

Beiträge mit erkennbarer ideologischer Instrumentalisierung, insbesondere mit rechtsradikaler Tendenz, werden nicht veröffentlicht.  

 

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Vorankündigung:

 

- Von Luise Pusch, Autorin von "Das Deutsche als Männersprache" (Kritik unter: Zum Problem des Genderns) und einer "Mentorin" der "Gendern"-Bewegung liegt eine weitere (teils polemische) Stellungnahme vor: https://www.genderleicht.de/luise-f-pusch-und-der-genderstern/

Eine Auseinandersetzung damit erfolgt demnächst an dieser Stelle.

 

- Eine Dokumentation von Einzelfällen grammatischer Unkorrektheiten bzw. inhaltlicher Unklarheiten beim "Gendern" (entnommen aus Tageszeitungen) ist in Vorbereitung.

Ergänzende Beispiele von Gästen werden nach Einsendung über das Kontaktformular (Eingangsportal "FR-Forum") berücksichtigt.

 

 

 

 

 

 

Werner Engelmann - 2.11.2020

 

Kommentar, veröffentlicht auf "Bronski - das FR-Blog":

http://frblog.de/gendern-2/#comment-59914

 

"Es geht um Gerechtigkeit." - Was für ein großes, bedeutungsschwangeres Wort!

Es verweist auf Jahrzehnte lange Kämpfe in der Realität - etwa dem mutigen Kampf der Suffragetten um das Frauenwahlrecht. Doch für die Berechtigung, es - wie hier - auf die Metaebene zu schieben, für die Hoffnung, über Eingriffe in das grammatische System einer Sprache, über Bewusstsein ein neues Sein zu konstituieren, fehlt leider jeglicher wissenschaftlicher wie pragmatischer Beleg.

Nicht nur bei Marx kann man es ganz anders lesen.

 

Nicht anders bei der behaupteten Förderung von "Sensibilität". Uta Liebau hat es blendend ausgedrückt: "In der Flüchtlingsarbeit brauche ich sehr wenig Sprache, aber sehr viel Gesten der freundlichen Zuwendung."

Es ist zu fragen, wo denn diese bekundete "Sensibilität" bleibt, wenn kritisches Hinterfragen - selbst von hervorragenden Linguisten wie Peter Eisenberg - durch die Bank in die (vermeintlich) "rechte Ecke" gestellt, der "Frauenfeindlichkeit" verdächtigt wird. So durch den Antreiber dieser Bewegung, Anatol Stefanowitsch. Und wenn der Gleiche unverblümt äußert, "nun sei es Zeit, Vorschriften zu erlassen" und die lauten Bekundungen, es seien lediglich "Vorschläge", Lügen straft.

(https://mmm.verdi.de/beruf/gendern-frage-von-macht-und-kreativitaet-59523)

- Wenn, wie Annette Kröhler über ARD, ZDF und andere Organisationen resigniert berichten muss: "Diskussionen werden nicht geführt." Exakt das ist auch meine Erfahrung, etwa mit "gendern.de", wo, was sich nicht affirmativ unterordnet, verschwindet oder mit der Lupe zu suchen ist.

- Wenn - neben durchaus brauchbaren Vorschlägen - etwa das Fakewort "Studierendenwerk" empfohlen wird, ohne zu merken, dass es (entsprechend der wirklichen Wortbedeutung) Dauer-"Studierende" gar nicht geben kann. Oder, wenn selbst in der FR (wie Robert Klein berichtet) das Unsinnswort "Mitglieder:innen" auftaucht.

- Wenn - wie viele seriöse Linguisten nachweisen - vermeintliche "sexistische" Sprache durch systematische Sexualisierung (selbst in völlig neutralen Kontexten) "bekämpft" werden soll.

(Vgl. https://www.tagesspiegel.de/kultur/deutschland-ist-besessen-von-genitalien-gendern-macht-die-diskriminierung-nur-noch-schlimmer/26140402.html)

 

- Wenn das (vermeintliche) "generische Maskulinum" zum Feindbild erhoben wird, das doch ganz einfach als Prinzip der Sprachökonomie zu erklären ist, das im Zusammenhang mit dem jeweiligen Kontext auch Differenzierungen und "gerechte" Interpretation zulässt.

Wenn so also ein ganzes grammatisches wie semantisches System durcheinander gewirbelt wird, mit noch unabsehbaren Konsequenzen. Denn die vielen bereits aufgezeigten Widersprüche und unsinnigen Wortbildungen sind nur die Spitze eines Eisbergs.

Und das alles, weil - so Stefanowitsch - "Sichtbarkeit" als oberstes Prinzip der Kommunikation zu gelten habe, und offenbar nicht mehr die Möglichkeit einer differenzierten Verständigung in einer Sprachgemeinschaft. ("Warum Sprachwandel notwendig ist - Der Professor, die Professor, das Professor"-das-professor/26155414.html).

 

Die Herkunft eines solchen missionarischen Eifers ist unschwer auszumachen:

Ersetzt doch die viel gelobte Mentorin der "feministischen Linguistik", Luise Pusch, wissenschaftliches Vorgehen durch Mystifikation. So, indem sie den - vermeintlichen - "Sexismus" "der deutschen Sprache" direkt aus dem Schöpfungsbericht (Genesis, I,27) ableitet, daraus die (bescheidene?) Schlussfolgerung zieht, dass die gesamte deutsche Sprache "zu reparieren bzw. zu therapieren (ist), wie ich es gern nenne".

(Luise Pusch, Hauptsache Gendern, https://www.jetzt.de/hauptsache-gendern/gendern-linguistin-luise-f-pusch-ueber-das-gendersternchen-und-geschlechtergerechte-sprache), https://anschlaege.at/unsere-grammatik-bevorzugt-maenner/).

Wozu sie dann die Großaktion "Rettet das Femininum" ins Leben gerufen hat: "Wie lässt es sich am besten retten, wiederbeleben und weithin verbreiten? Natürlich durch eine gezielte Allergie gegen das Maskulinum." ("Das Deutsche als Männersprache", S.11).

 

In welche fatale Sackgasse und Isolierung sich die deutsche "feministische" Bewegung  (und mit ihr offensichtlich auch weite Teile der Medien) begeben, haben weitsichtige Feministinnen und Feministen längst erkannt. So etwa die französische Feministin Élisabeth Badinter, welche die hier betriebene "Viktimisierung" der Frau scharf kritisiert und vor einer Rückkehr in überholte Rollenmuster warnt. Die auf die Notwendigkeit der "Gleichheit der Geschlechter" in der REALITÄT verweist. ("L' un est l'autre", 1986, deutsch: "Ich bin Du").

Denn: "Der Weg zu Gleichheit ist Gleichheit."

 

Ein Irrweg, der Gräben aufreißt und Nationalisten bestärkt, die sich so hemmungslos als die vermeintlichen "Wahrer des Deutschen" aufspielen können. Der auch positive Ansätze, eine wirklich notwendige Diskussion über sprachliche Sensibilisierung zu Zeiten zunehmender Brutalisierung, vor allem in Online-Medien, verschüttet.

Solche offenen, nicht dogmatisch verengten Diskussionen werden wohl nur noch vereinzelt in bestimmten Medien geführt. So z.B. auch in der letzten Ausgabe des "Freitag" (Ausgabe 41/2020). Oder auch auf mancher Website wie der: Google, FR-Forum + mein Name.

 

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Werner Engelmann - 2.11.2020

 

Ein Kommentar, der auf der Website des "deutschen Journalistinnenbunds"

nicht erscheinen durfte (kommentarlos gelöscht):

(http://www.bzw-weiterdenken.de/2020/05/gendergerechte-sprache-ist-mehr-als-ein-paar-weibliche-endungen/)

 

Zunächst einmal stimme ich Ihnen zu, dass sich die Plattform "gendern.de", was die Empfehlungen angeht, weitgehend auf das sonstige ideologische Hickhack verzichtet. Das kann auch nicht im Interesse von Menschen sein, denen an respektvoller Kommunikation gelegen ist.

Bei genauerem Hinschauen bietet sich allerdings ein anderes Bild: Die Stellungnahmen unter "Aktuelles" sind durchgehend affirmativ, auch unter Projekt/Presseschau werden, von 2 Ausnahmen abgesehen, rein affirmative Positionen, meist nicht kommentierbar, angezeigt. Eine der Ausnahmen ist das von "Redaktionswerk Deutschland", das den Aufruf des VDS, "Schluss mit dem Genderunfug" verbreitet, mit dem sich ein auf Ausgleich bedachter Mensch nicht gemein tun kann.

Es ist also durchaus eine Strategie erkennbar, einerseits Begeisterung vorzugaukeln, andererseits Konfrontation zu fördern und reflektierende Positionen bzw. realistische Alternativen beiseite zu schieben.

Deutlicher wird dies noch am Beitrag "Menschen machen Medien", wo etwa Anatol Stefanowitsch äußert, "nun sei es Zeit, Vorschriften zu erlassen" und die vorgegebene Absicht der "Gendersensibilität" Lügen straft. Und wo er Kritikern pauschalisierend "Frauenfeindlichkeit" unterstellen darf. (https://mmm.verdi.de/beruf/gendern-frage-von-macht-und-kreativitaet-59523).

(Ich habe mehrere der sachlichen und kenntnisreichen Kritiken durchgearbeitet und halte den Umgang damit für unerträglich.)

Als einer mit recht umfassender linguistischer Ausbildung bin ich auch entsetzt darüber, wie kritiklos verbalradikale Positionen wie etwa von Luise Pusch verbreitet werden, die Wissenschaftlichkeit durch Mystifikation ersetzt und sich messianisch berufen fühlt, die (angeblich) "sexistische" deutsche Sprache "zu reparieren bzw. zu therapieren, wie ich es gern nenne". (https://anschlaege.at/unsere-grammatik-bevorzugt-maenner/)

Solch dogmatische Einstellung der "feministischen Linguistik", besonders deren rückwärtsgewandter Versuch der "Viktimisierung" der Frau wird z.B. von der renommierten französischen Feministin Élisabeth Badinter scharf kritisiert. Sie isoliert sich auch von pragmatischeren Formen des Umgangs, etwa in England oder Frankreich.

Eine umfassendere Analyse habe ich auf folgender Website veröffentlicht:

https://www.fluechtlingstheater-kleiner-prinz.de/

 

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Werner Engelmann ->MartinDietze 26.102020

https://www.fr.de/meinung/liebe-leserinnen-und-leser-90072151.html#idAnchComments

 

O.k. Dann übernehme ich mal den Part des "Schelms" mit dem "bösen" Gedanken an einen Faktencheck:

- A propos FR: Kommentarmöglichkeiten gab es da einige (vor allem 9/20), freilich mit über 1-jähriger Verspätung .

- Genderleicht.de startete am 28. 6. 2019, Information von journalistinnen.de dazu (ohne Kommentarmöglichkeit) am 6.6.2020 (!)

- Eine Kommentar von mir mit sachlicher Bestandsaufnahme bei journalistinnen.de ist verschwunden, keinerlei Information

- Kommentare bei FR überwiegend durchaus kritisch, auch bei Frauen (z.B. https://www.fr.de/politik/f... das fehlt bei genderleicht.de völlig: unter "Aktuelles" nur Affirmatives

- Ähnlich bei genderleicht.de, Medienecho, mit 2 Ausnahmen:
Eine davon die Verbreitung des Aufruf des VDS, "Schluss mit dem Genderunfug", mit dem sich ein auf Ausgleich bedachter Mensch nicht gemein tun kann.
Dies zeigt, dass sehr wohl auf Verschärfung des Konflikts sowie Diskreditierung gesetzt wird und vor allem sachliche und abwägende Stellungnahmen verhindert werden.

- Zur Behauptung, es handle sich lediglich um "Vorschläge":
Anatol Stepanowitsch: " nun sei es Zeit, Vorschriften zu erlassen",
über Kritiker: „...bei den meisten steckt Frauenfeindlichkeit dahinter“
(/https://mmm.verdi.de/beruf/...

- Luise Pusch, 2018: "Englisch und Deutsch sind beide sexistisch, aber das Englische ist leichter zu
reparieren bzw. zu therapieren, wie ich es gern nenne."
(https://anschlaege.at/unser...

- Bescheidene Frage:
Waren Vorstellungen wie 1000 Jahre Sprachentwicklung auf der Couch der Psychotherapeutin bislang nicht eher Merkmal von Verschwörungstheorie?

Wie sagten Sie doch so richtig: "Ein Schelm..."

 

A propos:
Einen nicht veröffentlichten kritischen Beitrag habe ich in die Analyse auf der Website eingearbeitet, Teil: "Idealistische Sprachauffassung und reale Erfahrungen der Sprachlenkung".
Da die Website auf erstaunlich großes Echo stößt, werde ich weitere Beiträge unter "Zur Diskussion" veröffentlichen.
Ihr Einverständnis vorausgesetzt, nehme ich da auch hilfreiche andere Beiträge auf. So bleibt Wesentliches zur Thematik gesammelt und auch längerfristig zur Einsicht bereit, ohne es wie eine Stecknadel im Heuhaufen aufspüren zu müssen.

 

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MartinDietze ->Werner Engelmann 24.10.2020

https://www.fr.de/meinung/liebe-leserinnen-und-leser-90072151.html#idAnchComments

 

Danke, in der Tat interessant. Leider trifft aber ganz offenbar Ihre Beobachtung (die ich ja auch schon geäußert habe) zu, dass hier eine längst getroffene Entscheidung a posteriori "zur Diskussion" gestellt wurde, also von einer Einbeziehung der Sicht der Leser hier wohl leider keine Rede sein konnte. Das steht auch im Einklang mit der Beobachtung, dass andere Medien, die ähnliche Entschlüsse gefasst haben, hier ganz ähnlich verfahren.

Wie schon erwähnt, ist das in den 1990er Jahren noch entschieden verfolgte Ziel der Mitbestimmung durch direkte Demokratie (wenn es hier natürlich auch nicht um Politik, sondern um die freie Entscheidung sich als linksliberal verortender Mitarbeiter von Privatunternehmen geht) bei vielen leider nicht mehr "in", wenn man sich nicht in der Opposition befindet, ein Schelm, wer böses dabei denkt ;)

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Werner Engelmann, 23.10.2020

https://www.fr.de/politik/lasst-uns-spielen-90072416.html#idAnchComments

 

An alle Gender-Fans und alle, die sich damit schwerer tun.

Nun habe ich das Angebot der FR zur Diskussion über "gendergerechte Sprache" begrüßt.
Merkwürdig freilich, dass dieses zu einem Zeitpunkt erfolgte, als die Entscheidungen in den betreffenden Redaktionen bereits gefällt waren. Dennoch habe ich zu Gelassenheit plädiert.
(z.B. im Editorial https://www.fr.de/meinung/l....

Meine Ankündigung einer gründlicheren Analyse, zu der ich mich als ausgebildeter Linguist und Gewerkschafter seit über 50 Jahren verpflichtet fühlte, wollte ich auch durch eine Veröffentlichung auf der Plattform von Verdi.de ("Menschen machen Medien") einlösen.
(https://mmm.verdi.de/beruf/...
Diese wurde vom zuständigen Pressebüro von Verdi unter einem fadenscheinigen Grund abgelehnt, es sei "nicht vorstellbar", dass sie "noch viele Leser erreicht und zur Debatte anstößt".

Der Tenor ist ziemlich eindeutig:
Es darf - im Nachhinein - über das Wie einer getroffenen Entscheidung und den vorgeschriebenen Rahmen ihrer Umsetzung diskutiert werden, nicht aber über das Warum. Und ganz unerwünscht sind Beiträge, die deren Fragwürdigkeit aufzeigen.

Ob das nun für eine Debatte völlig irrelevant sei, mögen interessierte User selbst entscheiden.
Dazu hier der Hinweis auf die Veröffentlichung:
zugänglich auf der Website, Google über "FR-Kommentare, Flüchtlingstheater".

Ich bin selbstverständlich zu Antworten und näheren Erläuterungen unter dieser Kommentarfunktion bereit.

Vorsorglich weise ich darauf hin, dass ich mich von jeglichem Versuch, meinen Beitrag für nationalistische Zwecke zu instrumentalisieren, entschieden distanziere.

 

Nur ein Hinweis:
Die Analyse hat zum Ziel, die Stringenz und Validität des theoretischen Ansatzes der "feministischen Linguistik" unter wissenschaftlich anerkannten Kriterien und Methoden der modernen Linguistik zu überprüfen, und sie kommt zu einem sehr eindeutigen Ergebnis.
Z.B. über folgende "Argumentation" der Mentorin der "feministischen Linguistik", Luise Pusch:
"Sprachsystematisch und von der Entstehung her betrachtet ist es mit dem „-in“ wie mit Eva aus Adams Rippe: Die Frau wird aus dem Mann abgeleitet und hat einen niedrigeren Rang."
Daraus ihre Schlussfolgerung:
"Rettet das Femininum": "Wie lässt es sich am besten retten, wiederbeleben und weithin verbreiten? Natürlich durch eine gezielte Allergie gegen das Maskulinum."

Es sei daran erinnert, dass das angesprochene Projekt mit massiven Eingriffen in das grammatische und semantische System der deutschen Sprache unter dem Motto läuft, "die Genderdebatte zu versachlichen" und sich als Anleitung versteht, "Rollenklischees zu hinterfragen".
Es darf die Frage gestellt werden, ob bzw. in welchem Maß die Leiter/innen dieses Projekts sich selbst an dieses Motto halten.

Als Einstimmung empfehle ich den Wikipedia-Artikel über die französische Feministin Élisabeth Bedinter, besonders den letzten Abschnitt "Feministische Irrtümer". Diese Ausführungen treffen hier in vollem Umfang zu.

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