Werner Engelmann
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fluechtlings theater- kleiner-prinz.de Werner Engelmann
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Quo vadis, FR? 

 

 

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                                                                                Werner Engelmann, 18.2.2020

 

 

 

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Dokumente zur Situation

 

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"Nichts ist gut"

 

 

 

Werner Engelmann, 17.02.2020

 

An:       stefan.stukenbrok@zentralredaktion.news.

 

 

Sehr geehrter Herr Stukenbrock,

 

"Nichts ist gut", schreibt Bascha Mika nach dem fundamentalen Vertrauensverlust von zwei bürgerlichen Parteien. Nicht anders im FR-Forum.

(https://www.fr.de/meinung/thueringen-wahl-fdp-mann-kemmerich-geht-chaos-erfurt-bleibt-13526539.html)

 

Glaubwürdigkeit ist die Währung demokratischer Parteien, aber auch im öffentlichen Diskurs und bei demokratischen Presseorganen. So wie Offenheit und Transparenz.

- Transparenz, die es nicht nötig hat, sich hinter einem anonymen "Community-Team" zu verschanzen, weil ihre Haltung klar und nachvollziehbar ist.

- Offenheit, die nicht demokratischen Diskurs zu verhindern sucht. Weil man zu seinen eigenen Positionen steht und es nichts zu verschleiern gibt. Die begründete Kritik nicht in den Wind schlägt, sie nicht in feiger Weise wegzuwischen sucht. Die diese ertragen kann, weil Kritik und Selbstkritik Grundelemente demokratischen Diskurses sind.

- Glaubwürdigkeit, die den Worten dementsprechende Taten folgen lässt. Durch ernsthaftes Engagement im Sinne von "Verfassungspatriotismus". Voraussetzung für erfolgreiche Abwehr totalitärer Ideologien in pseudo-"demokratischem" Gewande.

 

Hinsichtlich eines jeden der genannten Aspekte ist schwerwiegende Kritik an Ihrem Wirken angebracht.

Sie haben sich entschieden, alle offenen und versteckten Hinweise, Bitten, Warnungen in den Wind zu schlagen, im Forum wie in den an Sie gerichteten Schreiben. Schlimmer noch: Diese Warnungen ungeschehen machen zu wollen, durch wütende Löschungsaktionen alles vor der Öffentlichkeit zu verbergen, was ein kritisches Licht auf Ihr Wirken werfen könnte. - Ein in Zeiten weltweiter Vernetzung lächerliches Unterfangen.

Und Sie haben sich entschieden, statt den Gründen für vielfach geäußerte Sorgen nachzugehen und sie zu reflektieren, lieber engagierten Demokraten, die an die Folgen denken und darauf verweisen, den Fehdehandschuh hinzuwerfen.

Eine Ohrfeige für eine liberale Zeitung von Tradition und mit vielen Verdiensten.

 

Ich habe nicht vor, diese Vorwürfe an Sie und Ihr "Community Team" hier noch einmal genauer zu begründen. Dies ist längst geschehen, differenziert, ausführlich und mit vielen (exemplarischen) Belegen.

Dass in einem "liberalen" Forum User wie Pilze aus dem Boden schießen, die in hämisch-dumm-dreister Weise auf sich aufmerksam machen, Sachbeiträge zur Thematik - sofern nicht wegzensiert - verschwinden und eine Moderation aus den Fugen gerät, all das ist Beleg genug.

Ich füge lediglich der Vollständigkeit halber meine differenzierten Hinweise und Belege zu Ihrer (als "Antwort" verschleierten) Nicht-Antwort vom 28.1. auf mein Schreiben vom 25.1. hinzu. Hinweise, die ich vor nunmehr 2 Wochen abgefasst, aber bewusst zurück gehalten habe, um einer evtl. veränderten Einschätzung eine Chance zu geben.

Doch auch diese Hoffnung wurde enttäuscht.

Exemplarisch sei zudem in beigefügter Dokumentation auf zwei weitere Zensurmaßnahmen verwiesen, welche diese Einschätzungen noch bekräftigen.

 

- Zu Dok. 1:

Wenn ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, da eine rechtsradikale Partei demokratische Grundsätze über den Hebel angeblicher "bürgerlicher" Gemeinsamkeiten auszuhebeln versucht, Überlegungen zensiert werden, die das zugrundeliegende Verständnis beleuchten, dann ist das - ob bewusst oder nicht - Schützenhilfe für rechtsradikale Demokratiefeinde.

(https://www.fr.de/meinung/thueringen-wahl-fdp-mann-kemmerich-geht-chaos-erfurt-bleibt-13526539.html#idAnchComments)

 

- Zu Dok. 2

Und wenn - angesichts üppig fließender Gelder an einen Dreitage-Ministerpräsidenten - der Gedanke einer Spende an die Gedenkstätte Buchenwald der Zensur anheim fällt, wenn Erinnerung an Verantwortung für vergangenes Grauen in einem (ehemals) liberalen Forum keinen Platz mehr haben darf - und dies zu einer Zeit, in der Holocaustleugner und Menschenrechtsverächter sich anschicken, eine "Regierung" nach ihrem Gusto zu installieren, wenn man, um Gehör zu finden, sich ausgerechnet an ein Facebook-Account der AfD wenden muss - dann ist das eine Bankrotterklärung liberaler Traditionen und staatsbürgerlicher Verantwortung.

Ein von Ihrem "Community-Team" nicht nur geduldeter, sondern hofierter User, von dem schon mehrfach die Rede sein musste, hätte dafür (sofern das seinen politischen Interessen entspräche) den "empörten" Ausruf des "Antisemitismus" parat.

(https://www.fr.de/kultur/timesmager/times-mager-herr-kemmerich-haetten-wahl-gehabt-13525596.html#idAnchComments)

 

Dokumentation dient der historischen Klärung und der Absicherung historischen Bewusstseins. Dazu gehört, Verschleierungen und versteckte Interessen aufzudecken. Erkennbar zu machen, welche Aktivitäten sich welchen Interessen andienen. Der billigen Rechtfertigung vorzubeugen, man habe das alles nicht wissen können. Man kann es wissen, wenn man wissen will.

 

Es liegt auf der Hand, dass dieses Forum, durch vorgenannte wie viele andere dokumentierte Vorgänge, nicht nur sich selbst als Ort der Selbstverständigung von Demokraten obsolet macht, sondern auch die FR als traditionsreiches und verdientes, liberales, demokratischen Werten verpflichtetes Presseorgan beschädigt.

 

Wie sagte Frau Bascha Mika doch so treffend: "Nichts ist gut", wenn der demokratische Grundkonsens erst einmal verletzt, wenn die Glaubwürdigkeit zerstört wurde.

Sie trifft den Nagel auf den Kopf.

 

Mit demokratischem Gruß

Werner Engelmann

 

P.S.:    

Vergleichbare Vorgänge zu den beigefügt (bzw. in meinem Schreiben vom 25.1.2020) dokumentierten betreffen mehrere User des FR-Forums und wurden von diesen auch   vielfach beklagt.

Dementsprechend wird vorgenanntes Schreiben auch diesen zugänglich gemacht.

 

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FR-Forum, zensiert, 7.2.2020

 

ausgewählte Dokumentation von 2 Fällen

 

 

(1) https://www.fr.de/meinung/thueringen-wahl-fdp-mann-kemmerich-geht-chaos-erfurt-bleibt-            13526539.html

 

 

Werner Engelmann -> HFF    - Removed

 

"Zum Begriff "bürgerlich", der von der extremen Rechten als zentraler Kampfbegriff gebraucht wird:

Gibt es da eine Gemeinsamkeit von AfD mit Union und FDP?

Antwort: Ja, im Feindbild von der "Linken", das, in unterschiedlichem Maß, paranoide Züge trägt.

Beispiel AfD:

Im Facebook-Account der AfD ist, in Bezug auf Ramelow, von den "Mauermödern" die Rede.
Fakten:

Den letzten Mauertoten (Chris Gueffroy) gab es am 5.2.1989. Ramelow betrat zum ersten Mal 1992 für längere Zeit den Boden der Ex-DDR, trat 1999 (10 Jahre danach!) der PDS bei.

Der Vergleich beleuchtet die Absurdität, daher der Ausdruck "Paranoia": Bei solchen Menschen scheint über Jahrzehnte in bestimmter Hinsicht jede Wirklichkeitswahrnehmung außer Kraft gesetzt. Politische Einschätzung wird aus selektiven Erinnerungsfetzen zusammengebastelt, Fakten werden nicht zur Kenntnis genommen, eine Abgleichung mit der Realität findet nicht statt.

Grundsätzlich anders ist das bei den "Unvereinbarkeits"-Neurosen gegenüber der Linken (gegenüber Ramelow noch absurder) in Union und FDP auch nicht. Nur etwas gemäßigter.

Hier liegt der Grund für das Geeiere und die Selbstblockade (und Selbstdemontage) bei Union und FDP.

Das ist auch der Ansatzpunkt für die erfolgte Erpressung durch die AfD nach der Gauland-Höcke-Strategie (oder auch freiwillige Unterordnung von Teilen von Union und FDP).
Diese Analyse stimmt auch mit der von Ruprecht v. Polenz überein.

Eine Erpressung, die Union und FDP auf Linke, SPD und Grüne umlenken, um von der eigenen Selbstblockade abzulenken und zu spalten.

Das "Angebot" von AKK an SPD und Grüne in Thüringen ist nur das letzte Beispiel von sich gegenseitig an Lächerlichkeit überbietenden Verschleierungsaktionen.

Fazit:
Gemeinsame Abwehr gegen rechtsextreme Attacken durch demokratische ist so lange bestenfalls individuell möglich, solange die christdemokratisch-liberale Selbstblockade anhält."

 

Hinweise:

- Es ist zu beachten, dass die Einschätzung von einem rechtsradikalen Kommentar auf dem Facebook-Account der AfD ausgeht und sich auf diesen bezieht.

- Die Abenteuerlichkeit der Zensurmaßnahme wird aber auch an weiteren Fakten deutlich:

So kommentieren 2 erfahrene FR-Redakteure (vier Tage später) das Verständnis einer "bürgerlichen Mitte" in ganz ähnlicher Weise:

- "Tatsächlich ist der neue, bei nicht wenigen Wählern attraktive Politikstil von einer zwanghaft-heroischen Machbarkeitsfantasie durchdrungen ..."

(https://www.fr.de/meinung/neue-skrupellosigkeit-politik-13533971.html,

Harry Nutt, 11.2.2020)

- "Was entstehen kann, das muss eine auf Humanität und Solidarität, auf Kooperation und gegenseitigen Respekt ausgerichtete Basis dieser Gesellschaft werden. Eine Basis, auf der Menschen sich individuell entwickeln können – nicht eine Mitte, die sie mit Ängsten kleinhält und mit Mythen einnebelt."

(https://www.fr.de/meinung/thueringen-cdu-krise-buergerliche-mitte-mythos-13534043.html, Viktor Funk, 12.2.2020)

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(2) -> https://www.fr.de/kultur/timesmager/times-mager-herr-kemmerich-haetten-wahl-gehabt-13525596.html

      

Werner Engelmann             - Removed

"Herr Hebel verfasst hier eine Kolumne in Form eines persönlichen Schreibens an Herrn Kemmerich.
Da sollte man doch meinen, dass ein positiver Vorschlag in Form eines persönlichen Schreibens angemessen ist und in keiner Form gegen die Netiquette verstößt. - Von wegen!

Zu den Fakten:

Angeregt durch Herrn Hebel, und in Anbetracht der fürstlichen Vergütung von € 93.000.- für wenige Tage Tätigkeit als Ministerpräsident (1) habe ich in Öffentlichen Schreiben an Herrn Herrn Kemmerich und Herrn Höcke eine dem entsprechende Spende an die Gedenkstätte Buchenwald angeregt.

Das (etwas ironische) Schreiben an Herrn Höcke ist auf dem Facebook-Account der AfD Thüringen einzusehen.

Die Veröffentlichung des Schreibens an Herrn Kemmerich wurde vom "Team der FDP-Geschäftsstelle" und gleichermaßen in diesem Forum unterbunden.

Es ist einzusehen bei W.E., Facebook."


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Fußnote: (1) https://www.fr.de/politik/t..., Update 6.2.2020

 

 

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Dokumentation von Vorgängen im FR-Forum,

Zeitraum: 24.1. - 17.2.2020

 

                                                                                                                                                Werner Engelmann

 

Hinweise: - Die folgende Dokumentation und Analyse konfrontiert die sich selbst entlarvende                  Nicht-"Antwort" des Verantwortlichen des FR-Forums (Mail Stukenbrock, 28.1.2020)                  auf Hinweise des Missbrauchs mit verschleierten Fakten und Hintergründen.

               - Sie wurde im Wesentlichen am 3.2.2020 erstellt, am 17.2.2020 aktualisiert.

               - Die Absendung war zurückgestellt worden, um die weitere Entwicklung zu beob-                          achten und die Einschätzung evt. zu relativieren. Diese wurde dadurch sogar noch                  bestätigt und erhärtet.

               - Die Kommentare beziehen sich (sofern nicht anders vermerkt) auf die (Herrn Stu-                       kenbrock vorliegende und von ihm ignorierte) Dokumentation vom 25.1.2020.                   Diese wird hier angehängt und ergänzt.

               - Die Zitate ("Stuk") beziehen sich auf dessen "Antwort" vom 28.1.2020.

 

 

Teil I: Analyse      

 

1. Eine Nicht-Antwort als "Antwort":

 

  ->  - "Dieses Ping-Pong-Spiel mit Beleidigungen, Unterstellungen und Vorwürfen zwischen                     einzelnen Usern beim Thema Israel hat ja schon eine längere Vorgeschichte – wir haben                 keine Lust, dafür immer wieder die Plattform zu stellen." (Stuk.)

 

Dafür wäre vollstes Verständnis angebracht - vorausgesetzt, es entspräche dem wahren Sach-verhalt.

 

Richtig ist:

 

- Seit längerer Zeit sind von mehreren Usern Hinweise auf regelmäßige Beleidigung anderer erfolgt, vor allem durch einen bestimmten User. Weder ist dazu jemals eine Antwort erfolgt noch ist erkennbar geworden, dass der beklagten "längeren Vorgeschichte" nachgegangen worden wäre oder Konsequenzen erfolgt wären.

- In meinem Schreiben vom 25.1.2020 werden 3 konkrete Fälle von Verleumdungen gegen User als "Antisemiten" benannt, ohne dass das Community-Team etwas dagegen unternommen hätte.

Punkt 2 der Ausführungen (belegt durch Dok. 2) zeigt zudem Ausgangspunkt und Ursachen der Beleidigungen und Unterstellungen auf

Zu beidem fehlt jegliche Stellungnahme.

 

Statt dessen wurden:

(a)   Hinweise auf diese Beleidigungen gezielt unterbunden ("removed", vgl. Dok.3),

(b)   nicht etwa die beleidigenden Kommentare entfernt oder der Kommentarteil geschlossen,                sondern in einer wütenden Aktion unterschiedslos sämtliche Beiträge vernichtet.

Fazit:

Statt einer Entschuldigung an Betroffene schlüpft der Verantwortliche der für Beleidigungen missbrauchten "Plattform" selbst in die Opferrolle. Er weigert sich so, sich der eigenen Verant-wortung zu stellen, wälzt eigene Fehler auf die Opfer ab, indem er sie in verallgemeinernder Weise selbst für "Beleidigungen, Unterstellungen und Vorwürfe" mit verantwortlich macht.

 

2. Zur Umlenkung auf themenfremdes Terrain:

 

        - "Die Nutzer verpflichten sich (...), keine Off-Topic-Kommentare zu posten"

           (§1, Netiquette, Stuk.)

        - "Zumal das Thema „Iran“ lautete und nicht „Antisemitismus“ oder der „Dunstkreis eines                  Netanjahu.“       (Stuk.)

 

Auch diesen Hinweisen wäre in vollem Umfang zuzustimmen - so denn

(a) das "Community-Team diese Verpflichtung wirklich ernst nehmen würde und

(b) der Hinweise auf den Sachverhalt zutreffen würde.

 

Zu a)

In den Kommentaren zur Kolumne "Der Testballon von rechts ist geplatzt" von Anetta Kahane (10.2.20) zu den Vorgängen in Thüringen finden sich von 340 Kommentaren ganze 50, also 15 % (!) zum Thema. 290 davon (85 %!) sind "Off-Topic-Kommentare". Da muss nur ein User ("Vasary"), der zur Sache nichts zu sagen hat und prinzipiell auf andere Themen ausweicht, sich über Stalinismus oder sein krudes Weltbild verbreiten, und das Thema ist vergessen.

So ernst nimmt das "Community-Team" die eigene Netiquette bzw. versucht sie durchzusetzen!

(https://www.fr.de/meinung/thueringen-wahl-testballon-rechts-geplatzt-13530460.html#idAnchComments)

 

(b) Richtig ist, dass auch hier die Thematik "Iran" von einem User ("L'Chaim") - nach dessen vielfach zu beobachtender Praxis - gezielt zum Thema "Antisemitismus" umgelenkt, zur Instru-mentalisierung dieses Begriffs und zur Diffamierung anderer User benutzt wurde (Dok.2 a-b).

Um sich darüber hinaus die Rolle des Mentors für das "Community-Team" anzumaßen. (Dok. 3)

Die Antworten darauf beinhalteten keine ähnlichen Beleidigungen, sie dienten vielmehr der Zurückweisung der Beleidigungen dieses Users bzw. Relativierung seiner Behauptungen.

 

 

3.  Zu Ursachen der Instrumentalisierung:

                                   (https://www.fr.de/meinung/iran-krise-friedensstrategie-mittleren-osten-                                    13451093.html#idAnchComments)

 

Zu Dok. 4:

Dieses Dokument offenbart sehr deutlich die Hauptursache für die Instrumentalisierung des "Antisemitismus"-Begriffs: Der deutliche imperialistische Standpunkt des Users imPalästina-Konflikt lässt sich mangels Argumenten offenbar nicht anders gegen kritische Gegenpositionen durchsetzen. Dem dient erkennbar die Diffamation andersdenkende User.

Diese Einschätzung wird dadurch erhärtet, dass es in diesem wie in anderen Kommentarteilen nicht ein einziges Beispiel gibt, dass dieser User Hinweise zu Versuchen, auf eine versöhnliche Entwicklung hinzuwirken (etwa Daniel Barenboim oder Itzak und Lea Rabin, Autor des Gast-beitrags) positiv aufgegriffen hätte.

 

Zu Dok. 5:

Dies wird weiterhin bestätigt durch zynische Unterstellung der Absicht einer "ethnischen Säube-rung" gegenüber der UN-Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, und einer Vielzahl jüdischer Unterzeichnern unter ein Manifest zum Protest des jüdischen Siedlungsbaus: "Der Siedlungsbau sabotiert den Frieden", Gastbeitrag 16.2.2020

(https://www.fr.de/meinung/siedlungsbau-sabotiert-frieden-13542431.html#idAnchComments)

 

Zu Dok. 6:

Die eigene Position entlarvt hier der Moderator selbst im Dialog mit dem oben genannten User. Sowie indem er die Diffamierung eines Users zulässt, der von einem Moderator eine neutrale Position anmahnt.

 

 

4.  Von der Instrumentalisierung des "Antisemitismus"-Begriffs zu politischen Zwecken zur                Förderung rechtsradikaler Tendenzen:

 

Exemplarisch sei auf weitere Kommentarseiten verwiesen, auf denen Auswirkungen auf rechts-radikales Einströmen in das FR-Forum erkennbar werden:

https://www.fr.de/meinung/tuerkei-erdogan-merkel-desaster-13502763.html

 

Da tritt ein türkischer Hassprophet mit UN-Symbol und Nickname "SagNeinZurDreifaltigkeit" mit abstrusen Behauptungen auf wie "turkophober Denkweise in Deutschland", Verschleierung der "wahren Kriegsverbrecher", "Hetze gegen Erdogan", Verbot gegen Erdoganm "für Demokratie zu sprechen" und "In deutschen Gefängnissen gibt es viel mehr türkische Gefangene als deutsche Gefangene in türkischen Gefängnissen."

Als Kronzeugen dafür ruft er die mehrfach wegen Volksverhetzung bzw. Holocaust-Leugnung verurteilten Ursula Meta Hedwig Haverbeck-Wetzel und Horst Mahler auf.

 

Nun kann eine aufmerksame Forengemeinde mit solchen Provokateuren sicher fertig werden.

Anders freilich sieht es aus, wenn eine Moderation, die "liberal" zu sein vorgibt, mit Zensur eingreift und Aufklärung über den gesellschaftlichen Hintergrund für rechtsradikale Provokationen unter-bindet.

Und unerträglich wird es, wenn seitens der Moderation dabei sogar Analysen der Bundeszentrale für politische Bildung verdächtigt werden.

 

 

5. Schlussfolgerungen:

 

Wenn in einem als "liberal" bekannten Forum nicht nur Unterstellungen und Beleidigungen gegen User sowie rechtsradikale Provokationen zugelassen werden, sondern darüber hinaus sogar noch ein demokratischer Diskurs im Sinne von Aufklärung über gesellschaftliche Zustände gezielt verhindert wird, dann steht (unabhängig von subjektiver Motivation) der massive Vorwurf der Förderung rechtsradikaler Tendenzen im Raum.

 

Dazu ein - ebenso zensierter- Kommentar, der keiner Erläuterung bedarf:

(https://www.fr.de/rhein-main/kreis-gross-gerau/ruesselsheim-ort29367/ruesselsheim-mutter-ausgesetztem-baby-muss-extremer-gewesen-sein-13454293.html#idAnchComments)

HFF:    

       "Sehen Sie, "Community", das meint @WernerEngelmann mit seinem nicht freigeschalteten             Hinweis an Stefan Stukenbrock. Da tummeln sich mittlerweile unzählige Figuren, die ganz              offenkundig das Ziel verfolgen, die positiven Aspekte dieses Forums zu zertrümmern und eine          Absenkung auf niedrigstes Niveau (MM etc.) herbeizuführen. Sie verzichten wohl bewußt                darauf, die ernstzunehmenden Teilnehmer im Forum zu halten und scheinen nicht zu merken,         was hier abgeht."

 

Das Zuströmen immer neuer User, die rechtsradikale Positionen verbreiten, spricht eine deut-liche Sprache.

 

 

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Teil II: Dokumentation

 

 

Dokument 1: Konstruktion einer Verleumdung und ihre Entlarvung

                            (https://www.fr.de/meinung/iran-krise-friedensstrategie-mittleren-osten-                             13451093.html#idAnchComments)

 

Teil a:

Aufschaukeln verleumderischer Kommentare, 20.-21.1.2020 

-> stehen bis heute im Kommentarteilosten- 

 

Uli • 20.1.2020

            Der Entzündungsherd ist uralt und beginnt mit der jüdischen Einwanderung nach Palästina             und der Vertreibung der Palästinenser (...)

Meshulam ->Uli

            Das ist eine typisch anti-Israelische Auffassung, wenn nicht sogar antisemitisch.

L’Chaim ->Meshulam

            Was soll das anderes sein, als antisemitische Hetze?
            Juden als einen Entzündungsherd zu bezeichnen?
            Entzündungen müssen bekämpft, zerstört werden. Das ist so antisemitisch, antisemitischer             gehts nicht.

L’Chaim ->Kavalier

            Wahrscheinlich würde Höcke das nicht sagen. Das ist eher auf dem Niveau eines wasch-                 echten Neonazis, oder aus der NS-Zeit.

Kavalier ->L’Chaim

            Oder ein pseudolinker Antisemit, siehe oben.

L’Chaim -> Kavalier

            Oder das.

 

Teil b:

Aufdeckung der Methode der Verleumdung: gezielte Textverdrehung (Manipulation)

-> unverzüglich gelöscht

 

Werner Engelmann -> L’Chaim, 21.1.2020 Removed

            "Orginalzitat:
            'Der Entzündungsherd ist uralt und beginnt mit der jüdischen Einwanderung nach                           Palästina...':
            -> 'Entzündungsherd' = Subjekt, 'jüdisch' als Konkretisierung der Zeitbestimmung                         'Einwanderung'. Es besteht keinerlei inhaltlicher Bezug zwischen 'jüdisch' und 'Entzün-                     dungsherd'.

            Daraus wird:
            'Was soll das anderes sein, als antisemitische Hetze? Juden als einen Entzündungsherd zu             bezeichnen?' -
            -> 'Entzündungsherd' als Attribut zum Substantiv 'Juden'.

            Stammt das aus dem Kochbuch der Hetzproduktion durch sprachliche Verdrehung?

            Bei entschiedener Kritik an der willkürlichen und falschen historischen Festlegung des                      'Entzündungsherds' in einer höchst komplexen Frage durch 'Uli' (vgl Antwort an HFF):
            Dieser methodische Fehler wird um ein Vielfaches übertroffen von der Bosheit, mit der Sie             durch gezielte Verfälschung Unterstellungen produzieren und Hetze betreiben."

 

Dokument 2:

                            (https://www.fr.de/meinung/iran-krise-friedensstrategie-mittleren-osten-                                       13451093.html#idAnchComments)

 

Teil a)

HFF -> Misterleary , 21.1.2020

            Nun, der Konflikt dort ersetzt den Konflikt, den es sonst andernorts gäbe. Ein Dilemma             lösen wir nicht, indem wir auf Interessenausgleich und Zusammenfinden verzichten. Aber             da sind alle gefordert!

L’Chaim ->HFF • (inzwischen gelöscht)

            Es gibt heute eine neue Form des Antisemitismus. Man nennt das die „Vernichtung“ der             jüdischen Identität. Man könnte es auch „Verleugnung jüdischer Identität“ nennen.                        Das sind die Antisemiten, die keine sein wollen.        

 

 

Dokument 3: Selbstpositionierung eines Users zum "Über-Ich" der FR

 

L’Chaim -> Werner Engelmann, 20.1.2020
            "Die FR positioniert sich gegen Antisemitismus. Daher werden Kommentare mit                              antisemitischem Inhalt gelöscht. Warum protestieren Sie dagegen?
            Gerade die Glaubwürdigkeit der FR würde in Frage gestellt werden, wenn derartige                           antisemitische Beschimpfungen stehen gelassen würden."

 

Hinweis:

Der von "L'Chaim" "antisemitischer Beschimpfungen" verdächtigte Beitrag konnte von diesem gar nicht eingesehen werden, da er nicht veröffentlicht wurde.

Hinweis:

Einige der genannten Kommentare, die viele Tage im Netz standen, wurden bei Schließung des Kommentarteils offensichtlich gelöscht.

 

 

Dokument 4:

 

https://www.fr.de/meinung/trumps-friedensplan-israel-palaestina-teil-problems-13514318.html#idAnchComments (Inge Günther, aktualisiert 2.2.2020)

 

L’Chaim

            Das geniale an dem Vorschlag (von Trump, W.E.) ist, dass er Israel ermöglicht ihn                           umzusetzen, egal ob der Diktator Abbas ihn akzeptiert. -

L’Chaim ->Guest

            Schon mal gesehen, dass eine Partei die drei Kriege verliert einen Ausgang diktiert?

            Würde man Ihrer, von Antisemitismus dominierten Hetze gegen Israel folgen, dann hätte             Deutschland auch nach dem 2. Weltkrieg die Grenzen diktieren sollen."

 

Dokument 5:

https://www.fr.de/meinung/siedlungsbau-sabotiert-frieden-13542431.html#idAnchComments

(Gastbeitrag, 16.2.2020)

 

HFF -> L’Chaim

         Die Rede ist allerdings nicht von Ihrem (im hiesigen Zusammenhang) Konstrukt "Judäa",           denn das ist kein aktueller Staat mit einem Staatsterritorium, sondern von Israel und                    dessen Nachbarländern Palästina und Jordanien, jeweils mit international anerkanntem               Territorium und Souveränität. Es ist Juden unbenommen, dort Staatsbürger zu sein oder           sich um die Staatsbürgerschaft zu bewerben. Was nicht geht, ist - so wie es die Siedler tun -           fremdes Territorium zu okkupieren und dem angegriffenen Staat zu entziehen.

 

Hinweis:

Diese Äußerung bezieht sich auf den von Michelle Bachelet formulierten und von den jüdischen Unterzeichnern begrüßten Vorschlag:

"Angesichts des fehlgeleiteten Plans von US-Präsident Trump, der die Grundlage für die israelische Annexion der Siedlungen legt, ist es für die internationale Gemeinschaft wichtiger denn je, eine Grenze zwischen dem Staat Israel in seinen Grenzen vor 1967 und seinem illegalen Siedlungsprojekt zu ziehen."

 

L’Chaim -> HFF

        Sie können auf keine meiner Fragen antworten. Es ist nämlich schwierig dafür zu argumen-           tieren, in Judäa eine ethnische Säuberung zu verlangen ohne als Nazi dazustehen. Dasselbe         gilt für die anderen Punkte.

 

 

Dokument 6:

       (https://www.fr.de/meinung/auschwitz-holocaust-muss-erinnert-werden-immer-wieder-                 13500363.html#idAnchComments)

 

Stefan Stukenbrok Mod - >L’Chaim

        Übrigens, als kleine Beinote: Meine dienstälteste Moderatorin ist Jüdin mit Verwandtschaft               in Israel - sie berät mich häufig in diesen Angelegenheiten und hat einen sehr feinen Kompass         für solche Fragen. Ich kann mich auf ihr Urteil verlassen.

L’Chaim -> Stefan Stukenbrok

       Das freut mich zu hören. Ich bin selbst in Frankfurt aufgewachsen und seit 22 Jahren in                 Israel ansässig. Mein feiner kleiner Kompass funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Hektor ->Stefan Stukenbrok

        Soso, ein "feiner Kompass" also.. anderorts würde man in so einer Konstellation vielleicht         eher von "Besorgnis der Befangenheit" sprechen.

L’Chaim -> Hektor

         Als Antisemit würde man, wie Sie es tun, von Befangenheit reden.
         Wenn man da keine Ressentiments hat ist die Herkunft der Moderatorin unproblematisch.                Es wären dann tatsächlich ihre Handlungen, nach denen sie beurteilt wird. Viele Grüße aus          Tel Aviv

HFF -> L’Chaim

         Finden Sie das richtig, daß hier abermals ein Forist von @L'Chaim als Antisemit diffamiert                wird, Herr Stefan Stukenbrok?

 

Dokument 7:

                (https://www.fr.de/meinung/tuerkei-erdogan-merkel-desaster-                                                      13502763.html#idAnchComments)

 

Barbara S - >Werner Engelmann:

         Es ist schlimm, dass sich mittlerweile viele Türkischstämmige, selbst in Deutschland nicht                mehr getrauen ihre Meinung zu Erdogan zu äußern."

 

Antwort, vom "Community-Team" wiederholt zensiert:

Werner Engelmann -> Barbara S      Removed

             Unter der Annahme, dass hier irgend etwas durcheinander geraten ist. übermittle ich meine Antwort                  an Barbara S. nochmal:

            Es ist nicht nur der Nickname und die Anmaßung mit dem UN-Symbol.

            Nun habe ich jahrelang türkische Schüler unterrichtet, auf Klassenreisen mit ihnen mehrere Wochen in

            einem Bungalow verbracht, mit aufgeschlosseneren Eltern gesprochen, um die Teilnahme von Mädchen                  zu  ermöglichen u.s.w.. Da kennt man dann seine Pappenheimer.
            Ein türkischer "Nationalstolz", der ehrlich ist, drückt sich ganz anders aus, keinesfalls so politisch.

            Die Plumpheit der "Kronzeugen" aus der Neonazi-Szene spricht hier eine deutliche Sprache.
            In dem verlinken Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung wird ja auch auf die  "Nähe
zwi-                         schen  deutschen und türkischen Rechtsextremisten" eingegangen: "Die  gegenseitige Wertschätzung                     hält  seit Jahrzehnten an."

            Freilich unter den abstrusen Bedingungen, dass die schlimmsten Türkenhasser sich gerade unter den                   Rechtsextremen befinden. Nur - wenn es um Hetze gegen Demokraten geht, sind sie sich allemal einig.

            Zudem wäre zu bedenken, dass die "Grauen Wölfe" praktisch in die MHP eingegangen und als solche unter             dem Erdogan-Regime Teil der Regierung sind.
            Was neue Perspektiven des Agitierens und der Hetze in Deutschland eröffnet.

            Unter diesem Vorzeichen ist wohl auch das Auftauchen solcher Typen hier zu sehen. Die testen eben aus,                was so alles möglich ist, wenn eine Moderation nicht aufpasst. Und das  Ergebnis sieht man ja.

            Hinweis: Der Link scheint auf das Eingangsportal der Bundeszentrale zu führen, obwohl er ursprünglich                    geklappt hat. Evt. muss man da nach dem Titel recherchieren: "Graue Wölfe -  die größte rechtsextreme     

            Organisation in Deutschland", 24.11.20117

  

 

 

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Ein weiteres besorgtes Schreiben und eine Nicht-Antwort als "Antwort":

 

 

werner.engelmann1@gmail.com

An:       stefan.stukenbrok@zentralredaktion.news.

                                                                                                                      25.1.2020

 

Sehr geehrter Herr Stukenbrock,

 

ich habe als Betroffener ein durchaus persönliches Schreiben an Sie gerichtet, an ein E-Mail-Adresse, die als Anlaufstelle für "Probleme" der Freischaltung von Beiträgen weitergereicht wird.

Das war vor nunmehr 5 Tagen. Ohne eine Antwort.

Sicher: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Und es charakterisiert das Verständnis vom Umgang mit anderen.

 

Ich habe nicht vor, darauf zurückzukommen. Obwohl es da noch sehr viel zu sagen gäbe.

Z.B. zum gleichlautenden Appell von HFF an Sie, seine und meine Beiträge bitte zu veröffentlichen.

Mit dem exakt gegenteiligen Ergebnis: Dass nicht nur weitere Beiträge von uns, sondern der gesamte Kommentarteil gelöscht wurde. Dass Kommunikation zwischen Usern nicht nur verhindert, sondern nachträglich zerstört, Belege für Verhalten eines als Provokateur auftretenden Users für Foristen vernichtet wurden.

Aus dem Auge - aus dem Sinn? Oder ein Hinweis, wie das "Community-Team" sich ein vertrauensvolles Verhältnis zu seit Jahrzehnten treuen FR-Lesern und aktiven Unterstützern ihrer - bisherigen - liberalen Ausrichtung vorstellt?

 

Ich komme dagegen zurück auf den Appell von HFF, sich doch bitte der "Mühe" zu unterziehen, Verhaltensweisen von Usern unter die Lupe zu nehmen, die sich als professionelle Scharfmacher und Verleumder betätigen, und daraus die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Auf die Notwendigkeit, diese Verhaltensweisen zu analysieren, um den Blick auf die Zukunft werfen zu können. Einem leider sorgenvollen Blick.

 

Ich kann auch leider nicht erkennen, dass Sie diesen Appell ernst genommen, sich gar dieser Mühe unterzogen hätten.

Ich bin aber dennoch bereit, dabei unterstützend zur Seite zu stehen, mit der folgenden Analyse exemplarischer Textbelege und der entsprechenden Dokumentation den Blick zu schärfen.

 

Zur Analyse provokatorischer und verleumderischer Aktivitäten am Beispiel eines Users.

 

Hinweis:

Ich verzichte in diesem Zusammenhang auf Ausführungen zu ebenso von der FR geduldeten zerstörerischen Aktivitäten des Users "jörg51", zu dem mich auch Hilferufe von Usern erreichten, die von ihm beleidigt und gedemütigt wurden. Sie können in durchaus ähnlicher Weise analysiert werden.

 

Ich erinnere daran, dass in dem der Beschwerde von HFF und mir zugrundeliegenden Kommentarteil drei FR-User von "L'Chaim" als "Antisemiten" verleumdet worden waren, nämlich HFF, Hektor und ich, ohne dass das Community-Team etwas dagegen unternommen hätte.

Die nachfolgenden Dokumente zeigen auf, wie gleiche Aktivitäten der Verleumdung nach dem Versprechen, sich "der Sache anzunehmen" (!), in unveränderter Weise fortgesetzt und auf andere User ausgedehnt wurden.

 

Zu Dokument 1:

Teil a:

Das Dokument zeigt auf, wie eine missglückte Äußerung (Uli) (die von mehreren Usern, auch von mir, deutlich kritisiert wurde) in Zusammenarbeit dreier User manipulativ zu einer gezielten Verleumdung aufgebaut, hochgeschaukelt und verschärft wurde.

Die Verleumdung gegen den User "Uli" entwickelt sich von "antiisraelisch" über "antisemitisch", "antisemitischer gehts nicht", "pseudolinker Antisemit" bis zu "waschechter Neonazi".

Als Stichwortgeber und Einpeitscher betätigt sich - wie in vielen anderen Fällen - der User "L'Chaim", der erkennbar seinem verinnerlichten Hass - den er in einer Antwort mir gegenüber sogar zugegeben hat - gar nicht genug Ausdruck verleihen konnte.

Dieses Vorgehen wurde von dem Community-Team in vollem Umfang geduldet. In meiner Sicht völlig unverantwortlich gegenüber dem User "Uli".

Teil b:

Doch damit nicht genug.

In einer grammatischen Analyse - deren Validität von jedem nur halbwegs gebildeten Germanisten bestätigt werden kann - habe ich die Methode der gezielten manipulativen Textverdrehung von "L'Chaim" zu dem genannten Zweck aufgezeigt.

Diese sachliche Analyse wurde vom Community-Team unverzüglich gelöscht. Eine möglicherweise noch zu entschuldigende Unachtsamkeit hat sich auf diese Weise zu einem Skandal entwickelt.

Ich verzichte aufgrund der Eindeutigkeit der Dokumente auf die rhetorische Frage nach der Vereinbarkeit des Vorgehens des Teams mit der eigenen Netiquette. Ebenso auf die, wem sich dieses Team damit dienstbar gemacht hat.

 

Zu Dokument 2:

Vom User HFF wird auf "Interessenausgleich und Zusammenfinden" zur Entschärfung eines Konfliktes (Irankonflikt) appelliert und dazu ein Beitrag von allen eingefordert.

Vom User "L'Chaim" wird auf unfassbar perfide und aggressive Weise diese Absicht nicht nur ins gerade Gegenteil pervertiert: zur "'Vernichtung' der jüdischen Identität". Solche Absicht der "Vernichtung" wird zusätzlich dem User HFF unterschoben.

Eine verinnerlichte Selbstüberhöhung und aggressive Abwehr jeder Form von Empathie und Verständigungsgedanken, die den User charakterisiert und die nur noch sprachlos macht.

Dieser Beitrag wurde zwar gelöscht. Er zeigt aber auch, dass die Aggressivität dieses Users in seinem Selbstverständnis begründet ist, bei jedem Thema (es geht im Artikel nicht um Israel, sondern den Irankonflikt!) auftauchen muss und notwendigerweise die aufgezeigten Verleumdungen in immer neuer Weise hervorbringen muss. Eine Auseinandersetzung in solcher Weise ist keinem User zuzumuten.

 

Zu Dokument 3:

Dieses Dokument enthüllt nicht nur die Sucht des Users "L'Chaim" nach Verleumdung als "Antisemit", hier - wie schon vielfach vorher - wieder gegen mich. Mit der pikanten Variante, dass die Verleumdung ohne Kenntnis meines Beitrags erfolgte, da dieser von Anfang an "removed" wurde, also gar nicht erst erschien.

Dieser User positioniert sich auch als der "authentische" Interpret, wie eine Zeitung liberalen Formats wie die FR zu sein hat und wie sie insbesondere den wichtigen demokratischen Kampf gegen Antisemitismus jeglicher Art zu interpretieren hat, nämlich in seiner aggressiven Art des Missbrauchs eines Begriffs "als Herrschaftsinstrument" (Moshe Zuckermann).

Er positioniert sich quasi als "Über-Ich" der FR - analog zur Selbstpositionierung der Bild-Zeitung als "Über-Ich der Nation" in der in den 70er Jahren von ihr in Auftrag gegebenen "Psychoanalyse der Bild-Zeitung". (in: Hans-Magnus Enzensberger, Der Triumph der Bild-Zeitung oder Die Katastrophe der Pressefreiheit, in: Mittelmaß und Wahn, Frankfurt 1989)

 

Die vorgenannten Analysen werfen Fragen auf:

- Fragen zunächst nach der Verantwortung des Betreibers eines Online-Forums für den Schutz seiner User vor Beleidigung und Verleumdung

- Fragen nach Beförderung von Toleranz und den Möglichkeiten der Verhinderung von Hasspropheten und Menschenrechtsverächtern

- Fragen vor allem nach dem Weg einer Zeitung, die sich als "linksliberal" bezeichnet und sich dieses Attribut zu Gute hält.

 

"Quo vadis, FR?"

Eine Frage, die nicht nur einen bewegt und beunruhigt, der diese Zeitung über 50 Jahre begleitet hat, über Höhen und Tiefen. Die auch in vielfacher Weise zu hören ist, besonders in diesem Forum.

Welche die bange Frage nach der geöffneten "Büchse der Pandora" aufwirft, nach den Geistern, die in ihren Startlöchern hocken, um die Herrschaft zu übernehmen - nicht nur über Stammtische, über eine Zeitung, auch über die Hirne zahlloser Menschen und noch einiges mehr.

Eine Frage, die wahrlich beunruhigt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Werner Engelmann

 

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Die "Antwort":

 

 

Stukenbrok, Stefan <Stefan.Stukenbrok@zentralredaktion.news>

Di., 28. Jan., 14:56

 

Sehr geehrter Herr Engelmann,

 wir haben uns die Diskussion unter dem Artikel „Iran-Talk bei Illner: Hardliner wollen vom Bild des Schurken nicht lassen“ lange genug angeschaut (58 Beiträge), bis wir uns dazu entschlossen, die Reißleine zu ziehen.

Dieses Ping-Pong-Spiel mit Beleidigungen, Unterstellungen und Vorwürfen zwischen einzelnen Usern beim Thema Israel hat ja schon eine längere Vorgeschichte – wir haben keine Lust, dafür immer wieder die Plattform zu stellen.

Zumal das Thema „Iran“ lautete – und nicht „Antisemitismus“ oder der „Dunstkreis eines Netanjahu“.

 

§ 1 Pflichten der Nutzer

Die Nutzer verpflichten sich im Einzelnen: […]

- sachlich und nicht persönlich beleidigend zu diskutieren

- keine Off-Topic-Kommentare zu posten.

 

Viele Grüße

 

Mail: stefan.stukenbrok@zentralredaktion.news

Blog: https://www.merkur.de/ueber-uns/merkurblog/

 

 

 

 

Ein besorgtes Schreiben

 

 

An:       stefan.stukenbrok@zentralredaktion.news.

                                                                                                                     20.1.2020

 

Betr.:   Vorgänge zu Kommentaren zu:

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/maybrit-illner-iran-hardliner-wollen-bild-schurken-nicht-lassen-zr-13447307.html,

 

Sehr geehrter Herr Stukenbrock,

 

ich bin fassungslos.

 

Fassungslos und traurig über Entwicklungen in der FR - als einer, der diese Zeitung seit 50 Jahren kennt und schätzt und in vielfacher Weise, im Lesebriefspalten, im FR-Blog und  im FR-Forum zu Diskussion und Selbstdarstellung beigetragen hat.

 

Fassungslos darüber,

- wie gute inhaltliche Beiträge von Redakteurinnen und Redakteuren konterkariert werden durch eine Moderation im Forum, welche die eigene Netiquette zur Makulatur degradiert,

- die es zulässt, wie ein User andere Mitforisten verdächtigt und beleidigt, die sich nicht seiner aggressiven Instrumentalisierung einer leidvollen Geschichte im Sinne eines primitiven Freund-Feind-Schemas, der Einteilung in Gute und "Schurkenstaaten" sowie einer imperialen Politik beugen wollen,

- die sachliche, mit Material belegte Gegenmeinungen und Reflexionen zensiert,

- die nicht einmal die Verhöhnung durch den genannten User begreift, der sich zum Alleininterpreten der grundsätzlichen Ausrichtung der Zeitung aufschwingt

- und die sich letztlich nicht anders zu helfen weiß, als all die aufrecht gemeinten Beiträge weg zu zensieren und treue Leser und User für eigenes Versagen zu bestrafen.

 

Ich weise darauf hin, dass in diesem Forum eine Gemeinschaft von Usern entstanden ist, die bereit und entschlossen waren, ihre erklärte Absicht, gegen eine rechtsradikale Unterwanderung des Forums tatkräftig zu unterstützen, und die dies auch getan haben.

Ich kann einer solchen Brüskierung engagierter User mit demokratischen Überzeugungen weder Verständnis entgegen bringen noch sie unwidersprochen hinnehmen. Desgleichen fällt es mir außerordentlich schwer, von Ihnen im Forum geäußerten Beteuerungen weiterhin Glauben zu schenken.

 

Ich sehe in den genannten Vorgängen eine Bankrotterklärung in Bezug auf den Anspruch, eine weltoffene, sozial und liberal orientierte Zeitung zu sein.

 

Ich erwarte eine entschuldigende Erklärung von Ihnen im Forum gegenüber treuen Lesern und Usern, die sich, mich eingeschlossen, in ihrem Engagement mit Recht hintergangen und verschaukelt fühlen.

 

Ich füge meine letzte Antwort zum ungehörten Appell des Users HFF an Sie im Folgenden hinzu.

 

Mit - leider wenig freundlichen - Grüßen

Werner Engelmann

 

 

 

 

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