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      Gelöschte Beiträge Januar 2020 (ausgewählt)

 

 

 

 

Gelöschte Beiträge Januar 2020 (ausgewählt)

 

 

Artikel:

An die Shoa muss erinnert werden - immer wieder (aktualisiert, 27. Januar 2020)

https://www.fr.de/meinung/auschwitz-holocaust-muss-erinnert-werden-immer-wieder-13500363.html)

HFF  ­> Werner Engelmann (Montag, 20. Januar 2020 03:43)

Danke für diesen Kommunikationsweg!

 

HFF ->Meshulam        Removed
Was, "Community", gibt es hier zu löschen? Meinen Sie wirklich, daß es unfreundlich oder gar antisemitisch ist, wenn man beispielsweise den unter Korruptionsvorwürfen stehenden Premierminister oder das Siedlerunwesen kritisiert und ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten erhofft?
"Meine Erfahrungen sind, dass sich hinter der sogenannten Israel-Kritik in der Regel Israel- und Judenhass versteckt."
Sie kommen auch nicht von schlichten Klischees los, oder? Nehmen Sie zur Kenntnis, daß diese Welt komplex ist und keiner von uns, egal woher er kommen mag, per se nur gut oder nur böse ist. Wenn Sie das nicht schaffen, werden Sie aus der erbärmlichen Welt, die Sie da gefangen hält, nicht entkommen.

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HFF (Dienstag, 21. Januar 2020 19:14)

Ja. Hinzu kommt, daß gleichzeitig die Schiene gefahren wird, durch ähnliche Pauschalisierung wie beim Antisemitismus Muslime generell auszugrenzen. Es muß uns gelingen, daß überall nicht die Haßbefeurer, sondern die auf Ausgleich und "Freundschaft" Bedachten die Oberhand erringen.

 

HFF (Montag, 20. Januar 2020 11:52)

Hierzu eine Replik der "Community", bevor alles gelöscht wurde:
Community Team
Lieber HFF, wir nehmen uns der Sache heute an.
Lieben Gruß das Community Team

 

 (Mittwoch, 22. Januar 2020 15:20)

obiger Text wurde mittlerweile doch freigeschaltet..

 

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HFF ->Guest , 21.1.2020     

 

"Community", hatten wir das nicht erst gestern?
"L’Chaim -> HFF       Removed

"Es gibt heute eine neue Form des Antisemitismus. Man nennt das die „Vernichtung“ der jüdischen Identität. Man

könnte es auch „Verleugnung jüdischer Identität“ nennen. Das machen Sie gerade."

Akzeptieren Sie, daß mir Antisemitisms unterstellt wird?

Vermögen Sie, zu erfassen, wie verletzend das ist, wenn man zu denen gehört, die so engagiert und erfolgreichgegen Antisemitsms in dieser Gesellschaft gewirkt haben, wie ich?

Wieso darf ein Forist Aussagen so ungeniert umdeuten und andere damit diffamieren?

"Community", welchen Beleg benötigen Sie noch?t ,

 

20.1.2020         

HFF -> Chaim         Removed

"Community", müssen Sie das sich selbst und Foristen, die ganz eindeutig den rassistischen Strömungen unangenehm sind, antun lassen? Merken Sie wirklich nicht, was da abgeht?

 

HFF       Removed

Ich wäre an der Antwort Engelmanns höchst interessiert, aber wie Sie sehen, wurden erneute Merkwürdigkeiten aus shnaiderlains Tastatur freigeschaltet und der hinterfragte Beitrag, der sicherlich wichtig wäre, nicht.

HFF       Removed->

Was soll denn dieser komplette Unfug? Davon ist nichts richtig!(Der Kommentar von Werner Engelmann, auf den sich das "Kompliment" von "Pragmatiker"("Paradebeispiel für gruppenbezogene Diffamierung") fehlt bzw. ist nicht im Kommentarteil erkennbar.)

 

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HFF - >Guest (Montag, 20. Januar 2020 11:49)        Removed

"...weil das bedeutet, dass Kommentare mit antisemitischen Inhalten aus mehreren Quellen stammen."
Tolle Wurst, "Community". Würden Sie bitte feststellen, wer hier alles als "Antisemit" bezeichnet werden darf? Sie wissen schon, daß Sie häufig darauf aufmerksam gemacht werden, um was es sich bei der Pöbelei dieses Teilnehmers handelt? Haben Sie auch nur entfernt eine Vorstellung davon, wie intensiv und nachhaltig man tätig sein kann, wieviel Zeit man investieren kann und wieviele Freunde man gewonnen haben kann, weil man die richtigen Dinge anpackt, um Rassismus jeglicher Art, insbesondere aber dessen antisemitische Ausrichtung zu bekämpfen? Und dann entspricht es Ihrer Nettiquette, wenn man ohne einen einzigen Grund immer wieder so erbärmlich angemacht wird? Ist Ihnen klar, daß sich gerade die von "L'Chaim" regelmäßig Angegriffenen eben in keiner Weise antisemitisch äußern, sondern im Gegenteil dafür stehen, in dieser Thematik hellwach und aktiv zu sein? Können Sie sich annähernd vorstellen, wie verletzend die Auftritte jenes Trolls sind? Ist es Ihnen gleichgültig, wie hier mit Lügen und Verdrehungen "argumentiert" wird, haben Sie keine Kollegen, die dessen Verhalten über die Jahre analysieren können? Ist es gleichgültig, Forenteilnehmer zu verlieren, weil die "Community" offensichtlich nur oberflächlich vorgeht?


Ich bitte Sie, Werner Engelmanns und meine Beiträge freizugeben.

Wenn Sie etwas gegen Antisemitismus haben, davon gehe ich aus, lesen Sie bitte gemeinsam als "Community" oder allein als @StefanStukenbrok die Beitragshistorie des fraglichen Teilnehmers, bewerten Sie seinen Umgang mit eindeutigen Texten, bewerten Sie das Verhalten des Foristen auch unter dem Licht, welche Klischees die Nazis bezüglich "jüdischer" Verhaltensweisen generiert haben und fragen Sie sich, was jemand bewirkt / bewirken will, der Nazigegner - mit gesellschaftlicher Reichweite - ständig auf jene Weise zu beschädigen versucht.
Es wäre die Mühe wert!

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Name/FR-Nickname:
HFF   28. Januar
 
https://www.fr.de/meinung/auschwitz-holocaust-muss-erinnert-werden-immer-wieder-13500363.html
An die Shoa muss erinnert werden - immer wieder

HFF  ->Stefan Stukenbrok    Removed
Wissen Sie, wieso das gelöscht wurde?

HFF -> Meshulam     Removed
Was, "Community", gibt es hier zu löschen? Meinen Sie wirklich, daß es unfreundlich oder gar antisemitisch ist, wenn man beispielsweise den unter Korruptionsvorwürfen stehenden Premierminister oder das Siedlerunwesen kritisiert und ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten erhofft?
"Meine Erfahrungen sind, dass sich hinter der sogenannten Israel-Kritik in der Regel Israel- und Judenhass versteckt."
Sie kommen auch nicht von schlichten Klischees los, oder? Nehmen Sie zur Kenntnis, daß diese Welt komplex ist und keiner von uns, egal woher er kommen mag, per se nur gut oder nur böse ist. Wenn Sie das nicht schaffen, werden Sie aus der erbärmlichen Welt, die Sie da gefangen hält, nicht entkommen.

 

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Artikel: Maybrit Illner zum Iran: Hardliner wollen vom Bild des Schurken nicht lassen,

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/maybrit-illner-iran-hardliner-wollen-bild-schurken-nicht-lassen-zr-13447307.html


 

HFF->Guest , 20.1.2020          Removed

"Community", welchen Beleg benötigen Sie noch?

 

Werner Engelmann ->HFF 19.1.2020, Removed

Zu Ihrem letzten Satz eine aufschlussreiche Einschätzung von Moshe Zuckermann
("Antisemit", S.163):
"Was sie (die deutschen 'Antisemitenjäger') nicht an den Juden ausleben dürfen, sollen Judenan den Palästinensern austoben können."
Ich würde diesen Satz daher etwas anders formulieren:
Typen im Dunstkreis eines Netanjahu brauchen die permanente Erinnerung an die Nazis,
nicht, weil diese "Recht gehabt" hätten, sondern weil ihnen dies die Rechtfertigung dafür
liefert, wie sie mit Palästinensern umspringen.
Die von Zuckermann genannte Haltung von gewissen Deutschen und die von hier zur Debatte stehenden nationalistischen Israelis entsprechen einander.
Psychologisch gesprochen geht es bei beiden um Verdrängung von Schuldbewusstsein, um
ihren Hass ungestört ausleben zu können.
Was eigene Erfahrungen des Users mit Holocaust angeht, möchte ich nicht spekulieren.
Mit Sicherheit gehört er nicht zur ersten, direkt betroffenen, und wahrscheinlich auch nicht
zur zweiten Generation, sondern eher zur dritten.
Das ließe Parallelen zu türkischstämmigen Menschen in Deutschland zu (mit denen ich viele
Erfahrungen habe), bei denen der (türkische) Nationalismus in der 1. und 2. Generation
immer mehr abnahm, um mit der 3. Generation (im Zusammenhang mit der Erdogan-Hetze)
wieder einen gewaltigen Aufschwung zu erleben.

  

 

 

 

 

Ausgewählte weitere zurückgewiesene Antworten an User zur Verhinderung des Kontakts mit ihnen, Stand: Januar 2020

 

 

 

Zu: https://www.fr.de/meinung/sucht-ihre-zukunft-bleibt-inhalt-13451183.html

 

 

Werner Engelmann ->HFF  21.1.2020      Removed

Danke für Ihren (hier nicht veröffentlichten) Appell, leider bisher ohne Ergebnis und Antwort (zumindest bei mir).
Ich werde mich in einem 2. Schreiben entsprechend revanchieren. (Wird dann bei mir veröffentlicht.)

Wichtig auch der Hinweis in der Antwort an Barbara S.

 

Werner Engelmann ->Barbara S   21.1.2020     Removed

Für "durchgefallen" ist hier die Moderation zuständig.
Ansonsten dürfte das wohl stimmen.

 

Werner Engelmann ->Barbara S  21.1.2020     Removed

Sowohl "Stammtischniveau" als auch "Gruppenzwänge" herzustellen und zu spalten, das gehört zu den klassischen "rechten" (gelegentlich auch "linken") Strategien zur Eroberung von Stammtischhoheit..

Dagegen hilft nur Auseinandersetzung in einer toleranten, sachlichen Atmosphäre, in der sachliche Kritik und ehrliche Meinungen möglich sind, die weder von Provokationen, Verdrehungen noch von willkürlichen Löschungen gestört wird.

Ich habe vor, Ideen in der Richtung zur Diskussion zu stellen.
Anmeldung dazu per Mail an mich über Website:
Google (Bilder): mein Name -> Logo, Kontakt.

Dies gilt für alle, die genannte Voraussetzung akzeptieren und sich bisher nicht in gegenteiliger Weise betätigt haben.

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Zu:  https://www.fr.de/meinung/iran-krise-friedensstrategie-mittleren-osten-13451093.htm

 

 

Werner Engelmann -> Peter Uhlemann   21.1.2020     Removed

"Es tut gut, wieder einmal einen ruhigen und besonnen Kommentar zu der furchtbaren Krise in der ganzen Region zu lesen."

In der Tat.
Aber ist es manchen Usern vielleicht aufgefallen, mit welcher Methode fast jeder "besonnene Kommentar" zu Unterstellung und Hetze umfunktioniert wird?
Sie haben es in Ihrem letzten Satz vorweggenommen.

 

Werner Engelmann -> L’Chaim    21.1.2020     Removed

Orginalzitat:
"Der Entzündungsherd ist uralt und beginnt mit der jüdischen Einwanderung nach Palästina...":
-> "Entzündungsherd" = Subjekt,
"jüdisch" als Konkretisierung der Zeitbestimmung "Einwanderung".
Es besteht keinerlei inhalticher Bezug zwischen "jüdisch" und "Entzündungsherd".

Daraus wird:
"Was soll das anderes sein, als antisemitische Hetze? Juden als einen Entzündungsherd zu bezeichnen?" -
-> "Entzündungsherd" als Attribut zum Substantiv "Juden".

Stammt das aus dem Kochbuch der Hetzproduktion durch sprachliche Verdrehung?

Bei entschiedener Kritik an der willkürlichen und falschen historischen Festlegung des "Entzündungsherds" in einer höchst komplexen Frage durch "Uli" (vgl Antwort an HFF):
Dieser methodische Fehler wird um ein Vielfaches übertroffen von der Bosheit, mit der Sie durch gezielte Verfälschung Unterstellungen produzieren und Hetze betreiben.

 

 

 

Zum Kontext:  Hetzerische Texte, die immer noch bei FR.online stehen

 

 

L’Chaim ->Meshulam •  21.1.2020

Was soll das anderes sein, als antisemitische Hetze?
Juden als einen Entzündungsherd zu bezeichnen?
Entzündungen müssen bekämpft, zerstört werden. Das ist so antisemitisch, antisemitischer gehts nicht.

 

Kavalier L’Chaim •   21.1.2020

So ist es, wer jüdische Migranten als Entzündungsherd bezeichnet, stellt sich mit Björn Höcke auf eine Stufe (wahrscheinlich sogar noch eine Stufe darüber).

 

L’Chaim Kavalier •   21.1.2020

Wahrscheinlich würde Höcke das nicht sagen. Das ist eher auf dem Niveau eines waschechten Neonazis, oder aus der NS-Zeit.

 

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Artikel:Rüsselsheim: Mutter von ausgesetztem Baby muss in extremer Not gewesen sein (https://www.fr.de/rhein-main/kreis-gross-gerau/ruesselsheim-ort29367/ruesselsheim-mutter-ausgesehhtztem-baby-muss-extremer-gewesen-sein-13454293.html#idAnchComments)/

 

HFF->Guest , 21.1.2020          Removed

Sehen Sie, "Community ", das meint @WernerEngelmann mit seinem nicht freigeschalteten Hinweis an Stefan Stukenbrok. Da tummeln sich mittlerweile unzählige Figuren, die ganz offenkundig das Ziel verfolgen, die positiven Aspekte dieses Forums zu zertrümmern und eine Absenkung auf niedrigstes Niveau (MM etc.) herbeizuführen. Sie verzichten wohl bewußt darauf, die ernstzunehmenden Teilnehmer im Forum zu halten und scheinen nicht zu merken, was hier abgeht.

 

HFF->Peter Uhlemann 21.1.2020      Removed

Und woher wissen wir, daß die Gebärende, und nicht ein Sonstiger, z.B. ein Zuhälter, ein zölibatärer Kleriker oder ein/e xenophobe/r Vater/Bruder/Mutter oder ein Lehrer oder sonstwer das arme Kind "entsorgt" hat? Wissen wir, wie es um die biologische Mutter des Kindes steht?

 

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https://www.fr.de/meinung/iran-krise-friedensstrategie-mittleren-osten-13451093.html#idAnchComments

(19.1.2020)

 

Werner Engelmann -> HFF     Removed

  21.1.2020

Nun gehe ich mal davon aus, dass hier keiner der grioße Nahost-Experte ist, der die komplexe Problematik in allen Details aufdröseln kann.

Dennoch sollte man sich - so man denn den entsprechenden guten Willen voraussetzen könnte - über zwei Dinge einigen können:

Dass sich eine Instrumentalisierung (1) von Geschichte und (2) noch mehr eines Begriffs wie "Antisemitismus" zu politischen Zwecken absolut verbietet.

Zu (1):
Die von Uli angenommene "jüdische Einwanderung nach Palästina" als historischen Ausgangspunkt des "Entzündungsherds" anzusetzen ist sicher willkürlich und nicht haltbar.
Ihn deshalb des "Antisemitismus" zu verdächtigen aber noch viel unsäglicher.
Bekanntlich gehen nicht nur Ultrorthodoxe in Israel bei ihrem Geschichtsbild 2000 Jahre und noch weiter zurück. Und auch das dient einem Herrschaftsanspruch.
Fazit:
Nicht ein einzelnes Ereignis, sondern die Geschichtsfixiertheit und deren Instrumentalisierung zu politischen Zwecken (bei Netanjahu ganz gezielt zur Rechtfertigung imperialer Praktiken) ist das Hauptproblem, das jegliches zukunftsorientierte Denken, vor allem Aussöhnung (etwa im Sinne eines Daniel Barenboim) verhindert (und wohl auch verhindern soll).

Zu (2):
Was die schamlose Instrumentalisierung des "Antisemitismus"-Begriffs anrichtet (und aus der Perspektive von Scharfmachern wohl auch anrichten soll), haben wir hier ja gerade erst erlebt.
Zu verschweigen auch nicht, wie wirkliche Antisemiten (deutlich erkennbar in der AfD) und selbst ernannte "Antisemitenjäger" (Begriff von Moshe Zuckermann) sich gegenseitig die Bälle zuspielen, um eben diese Zuspitzung des Konflikts zu erreichen, die sie beide zu ihrer Rechtfertigung brauchen.
Nicht anders übrigens wie ein Trump und die Mullah-Clique - wie auch zahllose Kenner der Region analysieren.

Fazit:
Wer solche Instrumentalisierung befördert oder nur zulässt (ob bewusst oder aus falsch verstandener "Scham"), betätigt sich im Sinne einer Scharfmacherei, die gerade im Nahen Osten verheerende Ausmaße annehmen kann. Da mag man sich noch so sehr ein "liberales" Mäntelchen umhängen.

 

Hinweis:

Der von "L'Chaim" "antisemitischer Beschimpfungen" verdächtigte Beitrag konnte von diesem gar nicht eingesehen werden, da er nicht veröffentlicht wurde.

Siehe unten:

Werner Engelmann ->Guest (HFF) 19.1.2020     Removed

 

 

https://www.fr.de/kultur/tv-kino/maybrit-illner-iran-hardliner-wollen-bild-schurken-nicht-lassen-zr-13447307.html

 

Werner Engelmann ->Guest (HFF) 19.1.2020     Removed

Die Sache mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Denn es ist zu offensichtlich, dass die pausenlos geschwungene Keule (Präzisierung vermeide ich aus naheliegendem Grund) das Interesse am Anheizen statt Lösen von Konflikten verschleiern soll. Und dass die dann immer gezückt wird, wenn es keine nachvollziehbaren Argumente mehr gibt.

Wir haben nun (durch unsere Flüchtingsinitiative) Kontakt zu mehreren Iranern (u.a. aus dem Hochschulbereich), alle selbstverständlich entschiedene Gegner des Mullah-Regimes. Einige nur ganz knapp dem Tod entkommen.

Die sind nun wirklich unmittelbar betroffen. Auf Gewalt-"Lösungen" von außen zu setzen, wäre von ihrer Seite verständlich.

Dennoch habe ich bei keinem von ihnen einen solchen Hass, solche Verblendung verspürt, um nicht zu begreifen, dass die bekannten Scharfmacher (auf iranischer wie US-Seite) das Problem nicht lösen, sondern verschärfen. Dass ein Trump sich als verlässlichster Verbündeter der Menschenrechtsverächter im Iran erweist.
(Dazu u.a. eine Analyse von IPG:
https://www.ipg-journal.de/...

Zu dem doppelzüngigen Sprücheklopfer aus den USA, der Gewalt immer nur der anderen Seite zuweist und sich an der eigenen ergötzt, der seine hasserfüllten Belehrungen aus der Ferne verbreitet, (was er anderen unterstellt) fällt mir nichts mehr ein. Dazu scheint mir alles Nötige gesagt.
Insbesondere, nachdem er selbst ausdrücklich bestätigt hat, "nicht mehr differenzieren" zu wollen. Sich von "jemand" bedroht zu fühlen, reicht zur Rechtfertigung völlig aus, um wild um sich zu schlagen.

Was freilich nicht heißt, dass es nicht Aufgabe der Moderation wäre, sich kritischer mit hasserfüllten Unterstellungen und Beleidigungen von einer Seite zu befassen, die sich im "Schutze" tiefsitzender (nicht unberechtigter) Schuldkomplexe zu allem und jedem berechtigt fühlt.

 

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FR, removed
Werner Engelmann ->HFF 19.1.2020,      Removed
zu: https://www.fr.de/kultur/tv-kino/maybrit-illner-iran-hardliner-wollen-bild-schurken-nichtlassen-
zr-13447307.html
Zu Ihrem letzten Satz eine aufschlussreiche Einschätzung von Moshe Zuckermann
("Antisemit", S.163):
"Was sie (die deutschen 'Antisemitenjäger') nicht an den Juden ausleben dürfen, sollen Juden
an den Palästinensern austoben können."
Ich würde diesen Satz daher etwas anders formulieren:
Typen im Dunstkreis eines Netanjahu brauchen die permanente Erinnerung an die Nazis,
nicht, weil diese "Recht gehabt" hätten, sondern weil ihnen dies die Rechtfertigung dafür
liefert, wie sie mit Palästinensern umspringen.
Die von Zuckermann genannte Haltung von gewissen Deutschen und die von hier zur Debatte
stehenden nationalistischen Israelis entsprechen einander.
Psychologisch gesprochen geht es bei beiden um Verdrängung von Schuldbewusstsein, um
ihren Hass ungestört ausleben zu können.
Was eigene Erfahrungen des Users mit Holocaust angeht, möchte ich nicht spekulieren.
Mit Sicherheit gehört er nicht zur ersten, direkt betroffenen, und wahrscheinlich auch nicht
zur zweiten Generation, sondern eher zur dritten.
Das ließe Parallelen zu türkischstämmigen Menschen in Deutschland zu (mit denen ich viele
Erfahrungen habe), bei denen der (türkische) Nationalismus in der 1. und 2. Generation
immer mehr abnahm, um mit der 3. Generation (im Zusammenhang mit der Erdogan-Hetze)
wieder einen gewaltigen Aufschwung zu erleben.

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